Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme

Eine Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (kurz BvB genannt) bereitet auf die Ausbildung oder einen Arbeitsplatz vor. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen lernen ihre beruflichen Stärken kennen und finden heraus, für welchen Beruf und Ausbildung sie geeignet sind.

Die BvB dauert in der Regel 11 Monate und kann bei Bedarf auf 18 Monate verlängert werden.
Sie endet mit dem Übergang in eine Ausbildung oder der Aufnahme einer Arbeit. Starttermin ist der 2. September. Ein Quereinstieg ist möglich.

Während der BvB kann man verschiedene Berufsfelder kennen lernen und sich darin erproben:

  • Hauswirtschaft und Küche
  • Hotel- und Gaststättengewerbe
  • Büro, Lager und Handel
  • Holz und Farbe
  • Metallbereich

In Absprache können weitere Berufsfelder erprobt werden.

Am Ende erhält man einen Nachweis über die erlernten beruflichen Inhalte.

An einem Tag pro Woche findet Unterricht an der Johannes-Landenberger-Schule, der Sonderberufsschule des Berufsausbildungswerkes, statt. In kleinen Schulklassen werden allgemeine schulische Grundlagen vermittelt. Bei Eignung besteht die Möglichkeit, den Hauptschulabschluss zu erwerben.

Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen unterstützen während der BvB

  • beim Erlernen von sozialen Fähigkeiten (z.B. Wie verhalte ich mich angemessen?)
  • bei der Bewältigung des Alltages
  • durch sprachliche Förderung
  • beim Vermitteln von Medienkompetenz und PC-Grundlagen
  • bei der Anleitung zum richtigen Lernen
  • durch Bewerbungstraining

Damit das Ziel der BvB erreicht wird, wird jeder und jede BvB-Teilnehmende von einem Bildungsbegleiter/ einer Bildungsbegleiterin begleitet. Diese hält auch den Kontakt zur Agentur für Arbeit.

Die BvB-Maßnahmen im BAW wird von Thomas Kautnik begleitet.
Sie erreichen ihn unter 0152 57904829.

Inhalte und Ablauf der BvB entsprechen den Vorgaben der Agentur für Arbeit. Die Maßnahme ist gedacht für junge Erwachsene bis 25 Jahre, die ihre allgemeine Schulpflicht erfüllt haben und 

  • die eine Lernbehinderung haben und/oder gesundheitliche Einschränkungen wie z.B. Epilepsie, ADHS, Autismus usw.
  • die beim Übergang von der Schule zum Beruf besondere Hilfen brauchen
  • die Ausbildungsreife noch nicht erlangt haben
  • die keine abgeschlossene Ausbildung haben
  • die Sprachschwierigkeiten haben

Die Anmeldung erfolgt über die zuständige Beratungsfachkraft bei der Agentur für Arbeit. Die Agentur für Arbeit finanziert die Maßnahme.

Die Anmeldung erfolgt über die Agentur für Arbeit.
Bitte nehmen Sie mit Ihrer Rehafachkraft Kontakt auf.

Um die Einrichtung zuvor kennen zu lernen, können Sie gerne einen Besichtigungstermin vereinbaren.